
Borkenkäfersituation ziemlich hoffnungslos
In den kommenden Wochen wird sich entscheiden, wie sich die Borkenkäferplage in den Wäldern entwickelt. Die Borkenkäferzahlen sind durch die Decke geschossen. Das sagt das Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde.
Die neue Borkenkäfer-Generation hat ihren Ausflug schon vor einigen Tagen gestartet. Die Lage sei ziemlich hoffnungslos, sagt das Forstamt.
Der Schädling liebt Trockenheit, bohrt sich in die Fichten und die Bäume sterben ab. Die Förster haben viele tote Fichten mit großen Maschinen aus den Wäldern geholt, zum Beispiel auch im Nationalpark Eifel.
Mittlerweile sind die Fichten in der Zülpicher Börde so gut wie komplett weg, sagen die Förster. Hotspots mit Borkenkäfern sind zum Beispiel auch der Flamersheimer und Billiger Wald sowie Bäume im Stadtgebiet Bad Münstereifel. Blankenheim und Dahlem haben auch tote Fichten, aber die Schäden fallen geringer aus.
Veröffentlicht: Dienstag, 02.06.2020 14:58