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Bis 50 Prozent Ertragseinbußen durch Borkenkäfer
© Theresa Salentin
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Bis 50 Prozent Ertragseinbußen durch Borkenkäfer

Der Borkenkäfer hat den Förstern im Kreis Euskirchen vergangenes Jahr bis zu 50 Prozent Ertragseinbußen beschert. Wie das Regionalforstamt Hocheifel/Zülpicher Börde mitteilt, haben die Förster zuletzt Nadelbäume fast ausschließlich aufgrund von Schädlingsbefall gefällt. Und dieses Jahr sieht es kaum besser aus.

Auch jetzt haben die Borkenkäfer wieder leichtes Spiel im Kreis Euskirchen. Hitze und Trockenheit machen die Bäume anfällig für Schädlinge. Der Borkenkäfer bohrt sich in die Rinde und legt dann seine Eier in den Bäumen ab.

Das Regionalforstamt schätzt, dass Ende des Monats der neue Befall deutlich zu sehen ist. Die Devise lautet weiterhin, die befallenen Bäume schnellst möglich aus dem Wald zu holen und die abgestorbene Rinde zu entfernen. Damit die Schädlinge weniger Möglichkeiten haben, sich auszubreiten. Die Förster wollen nämlich nach Aussage eines Sprechers verhindern, auf Pflanzenschutzmittel zurückzugreifen.

Für Wirtschaftswälder in der Region sind der Borkenkäfer und das Sterben der Bäume ein großes Problem. Im Nationalpark ist dieser Prozess aber sogar gewünscht, sagte uns ein Sprecher der Verwaltung. In großen Teilen des Kermeters sei die Situation entspannt. Unter den toten Bäumen wachsen junge Buchen nach. Trotzdem müssen Wanderer unter den abgestorbenen Fichten gerade besonders vorsichtig sein. Es könnten Äste herunterfallen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 03.07.2019 11:20

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