
Bezirksregierung koordiniert Umleitungskonzept
Zur Lage auf den Straßen und den Bahnstrecken in der Region hat es eine Sondersitzung bei der Bezirksregierung Köln gegeben. Es ging um die Auswirkungen auf den Verkehr und wie die Verkehrssituation nach der Flutkatastrophe verbessert werden kann.
Veröffentlicht: Sonntag, 12.09.2021 14:54
Die Bezirksregierung koordiniert das Umleitungskonzept. Die betroffenen Kommunen sollen so gut es geht vom Verkehr entlastet werden. Der Fernverkehr wird großräumig über die A3 geleitet. Regionale Umleitungen erfolgen über die A4, die A555 und die A565. In den Kommunen soll der Verkehr flüssiger fließen, indem etwa Halteverbote oder andere Ampelschaltungen eingerichtet werden.
Es wurde über die Schäden berichtet: Insbesondere für die Autobahnen A61 und A1, die Bundesstraßen B265 und B258 sowie die Landstraßen L182, L194, L113 und L119 sind schwere Bauwerksschäden durch Unterspülung und Böschungsabrutsche entstanden. Nachdem im Verlauf und unmittelbar nach dem Hochwasser der Fokus auf Sicherungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehren und dem Technischen Hilfswerk lag, folgten direkt anschließend die Schadensaufnahmen und -analysen sowie die zurzeit laufenden Instandsetzungsmaßnahmen. Bei den Arbeiten sollen nach Angaben der Bezirksregierung nun Maßnahmen getroffen werden, um die Straßen besser zu schützen. Hier wird etwa angedacht, die Durchlässe unter den Fahrbahnen zu vergrößern, damit im Extremwetterfall das Wasser besser abfließen kann.