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Berufungsverhandlung nach Tumult im Euskirchener Stadion
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Berufungsverhandlung nach Tumult im Euskirchener Stadion

Ein Kreisliga-Pokal-Spiel im damaligen Erftstadion in Euskirchen sorgte im Mai 2022 für Schlagzeilen, als ein Schiedsrichter nach einem Torentscheid attackiert wurde. Nun wird der Fall erneut vor Gericht verhandelt.

Veröffentlicht: Freitag, 31.01.2025 11:41

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Tumulte nach Entscheidung des Schiedsrichters

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Im damaligen Erftstadion in Euskirchen kam es im Mai 2022 während eines Kreisliga-Pokal-Spiels zu einem schweren Tumult. Nachdem der Schiedsrichter ein Tor der Euskirchener Mannschaft wegen Handspiels nicht anerkannt hatte und der Gegner TuS Zülpich kurz darauf einen Treffer erzielte, eskalierte die Situation. Der Schiedsrichter wurde bedrängt, beleidigt und schließlich von einer geworfenen PET-Flasche am Kopf verletzt. Seit Donnerstag (30. Januar) beschäftigt sich das Bonner Landgericht erneut mit dem Fall.

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Damaliger Chef von Türk Gencligi wurde schon verurteilt

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Der Angeklagte, der damalige Chef des Euskirchener Vereins Türk Gencligi, war in erster Instanz wegen gefährlicher Körperverletzung zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Sowohl er als auch die Staatsanwaltschaft legten Berufung gegen das Urteil des Euskirchener Amtsgerichts ein. Der Angeklagte bestreitet weiterhin, die Flasche geworfen zu haben. Das Landgericht will den Vorfall mithilfe von Videoaufnahmen und einem Gutachten klären. Alle Zeugen des Vorfalls sollen erneut vernommen werden. Insgesamt sind vier Verhandlungstage angesetzt, und das Urteil könnte am 18. Februar fallen.

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