
Bericht zu Diebstählen in Flutgebieten veröffentlicht
Im Kreis Euskirchen hat es nach der Flutkatastrophe in den betroffenen Gebieten 63 Diebstähle oder schwere Diebstähle gegeben. Die Zahlen stehen in einem Bericht des Landesinnenministeriums an den Landtag. Die Hälfte der Taten passierten in Euskirchen, 17 in Bad Münstereifel.
Veröffentlicht: Donnerstag, 02.09.2021 10:08
Wenige Diebstähle gab es in Schleiden, Weilerswist und Kall. Insgesamt hat es dem Bericht zufolge fast 200 Eigentumsdelikte in den Flutgebieten in NRW gegeben. 27 Mal ist es dabei beim Versuch geblieben. Die Aufklärungsquote ist hoch: 145 Tatverdächtige wurden identifiziert. Genauere Angaben zu den Taten machte das Ministerium nicht. Es betonte aber, dass es zu keinen «Plünderungen» im rechtlichen Sinne gekommen sei. Während der Flut hatte es vermehrt Meldungen der Polizei über Diebstähle gegeben, bei denen Sachen vom Straßenrand eingesammelt wurden, die dort zum Trocknen standen - und nicht als Sperrmüll gedacht