
Beratung über Neueinteilung der Wahlkreise
Der Kreis Euskirchen wird als Wohnort für immer mehr Menschen attraktiv. Die Folge: Die Bevölkerungszahl wächst, vor allem in den Orten, die näher an Köln und Bonn liegen. Ein Nachteil ist dabei, dass in den Wahlkreisen teilweise zu viele Menschen wohnen. Der Landtag berät deshalb heute über eine Neueinteilung der Wahlkreise.
Das ist nötig, weil das Gesetz vorsieht, dass in den Wahlkreisen für die Landtagswahl in etwa gleich viele Menschen wohnen. Jetzt haben aber Euskirchen, Mechernich, Nettersheim, Weilerswist und Zülpich deutlich Einwohner gewonnen und die Verteilung stimmt nicht mehr. Wie unsere Landtagsabgeordneten Voussem und Nolten mitteilen, sollen deshalb die Gemeinden Dahlem und Kall die Wahlkreise tauschen. Und Weilerswist soll in einen neuen Wahlkreis mit Alfter, Bornheim, Rheinbach und Swisttal wechseln. Dann würde es wieder passen, sagen die Politiker. Wenn der Landtag dem Vorschlag zustimmt, soll das schon nächstes Jahr bei der Landtagswahl wie folgt gelten:
Die neue Aufteilung der Wahlkreise:
Wahlkreis Euskirchen I: Blankenheim, Nettersheim, Bad Münstereifel, Kall, Mechernich, Euskirchen und Zülpich.
Wahlkreis Düren II – Euskirchen II: Dahlem, Hellenthal, Schleiden sowie aus dem Kreis Düren die Kommunen Düren, Heimbach, Hürtgenwald, Kreuzau und Nideggen.
Die Kommune Weilerswist soll künftig zum neu formierten Wahlkreis Rhein-Sieg-Kreis III – Euskirchen III zählen, dem auch die Kommunen Alfter, Bornheim, Rheinbach und Swisttal angehören werden.
Veröffentlicht: Mittwoch, 27.01.2021 12:37