
Die Daten werden mit weiteten Informationen wie Regenmenge und Bodenfeuchte abgeglichen und so zu einem Gesamt-Lagebild zusammengefügt. Diese Auswertung erlaubt es, frühzeitig Gefahrenlagen zu erkennen.
Beim Hochwasser 2021 waren auch viele kleine Bäche zu reißenden Gewässern geworden und haben ihre Wassermengen mit in die Erft und Ahr gebracht.
Bisher gab es im Bad Münstereifeler Stadtgebiet lediglich drei Pegelmess-Stellen. Nach Angaben von Bürgermeisterin Sabins Preiser-Marian gewinnt die Stadt durch das neue System mindestens 30 Minuten Vorwarnzeit.
Die neuen Messgeräte sind Batteriebetrieben und überflutungssicher. Bad Münstereifel sei dabei nur der Anfang im Erft-Einzugsgebiet, sagt Dietmar Jansen vom Erftverband. Weitere Kommunen sollen Folgen und dabei auch auf die Daten aus Bad Münstereifel zugreifen können.