
Insgesamt rund 1.100 Kräfte werden in zwei Schichten im Einsatz sein. Für 24 Stunden wurden polizeiliche Anhalt- und Sichtkontrollen für den gesamten linksrheinischen Innenstadtbereich angeordnet. Das bedeutet: Die Polizei darf auch ohne konkreten Verdacht Personen anhalten, befragen und mitgeführte Gegenstände kontrollieren. Der Kölner Polizeipräsident Schnabel betonte, dass so verhindert werden soll, dass Messer oder sonstige gefährliche Gegenstände in die Feierzone mitgebracht werden. Gegen gewaltaffine Störer werde man konsequent und früh einschreiten. Gewalt habe schließlich im Kölner Karneval nichts verloren, so auch der leitende Oberstaatsanwalt. Die offizielle Sessionseröffnung ist um 11.11 Uhr am Heumarkt. In Bonn wird zur selben Zeit der Kanonendonner auf dem Marktplatz den Beginn Session einleiten. Vor dem alten Rathaus wird traditionell eine aufwendige Bühnenshow vom Festausschuss Bonner Karneval geboten.