
Armutsrisiko ist gestiegen
Das Armutsrisiko in unserer Region ist im vergangenen Jahr gestiegen. Im Kreis Euskirchen, der Städteregion Aachen und den Kreisen Düren und Heinsberg waren laut Landesamt für Statistik 18,8 Prozent der Einwohner von Armut bedroht. Im Jahr davor waren es 17,5 Prozent.
Besonders stark betroffen waren demnach Alleinerziehende und Paare mit mehr als zwei Kindern.
Die Schwelle für die Armutsgefährdung lag zuletzt bei 1074 Euro bei einem Single-Haushalt, das sind 60 Prozent eines durchschnittlichen Haushaltseinkommens. Wer weniger Geld zur Verfügung hat, gilt als armutsgefährdet.
Wie sich die Corona-Krise auf das Armutsrisiko auswirkt ist noch unklar.
Veröffentlicht: Freitag, 14.08.2020 10:34
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