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Anklage nach Familiendrama in Bad Münstereifel-Holzem erhoben
© Jakob Priebe
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Anklage nach Familiendrama in Bad Münstereifel-Holzem erhoben

In Bad Münstereifel-Holzem ereignete sich im Juni ein erschütterndes Familiendrama, das nun juristische Konsequenzen nach sich zieht. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen 34-jährigen Familienvater erhoben. Was genau wird ihm vorgeworfen und wann beginnt der Prozess?

Veröffentlicht: Freitag, 06.12.2024 05:37

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Mann soll neue Partnerin gehabt haben

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Nach einem Familiendrama in Bad Münstereifel-Holzem hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 34-jährigen Familienvater erhoben. Ihm werden zwölffacher versuchter Mord und besonders schwere Brandstiftung vorgeworfen, heißt es vom Bonner Landgericht. Die Tat ereignete sich in der Nacht des 19. Juni, als der Mann laut Anklage von einer Tagung nach Hause kam. Sein mutmaßliches Ziel war es, seine Frau und die drei gemeinsamen Kinder zu töten, um ein neues Leben mit einer neuen Partnerin zu beginnen, so die Anklage.

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Anklage nach Familiendrama in Bad Münstereifel-Holzem erhoben
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Auch am Morgen nach der Tat liefen in Holzem noch Löscharbeiten.
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Prozess soll im März starten

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Der Angeklagte soll zunächst seine Frau mit einem Messer in die Brust gestochen und anschließend seine beiden Töchter im Alter von 10 und 13 Jahren attackiert haben. Alle drei erlitten schwerste Verletzungen. Nachdem die Familie sich im Schlafzimmer verbarrikadiert hatte, soll der Mann mit einem Benzinkanister Feuer gelegt haben. Das Haus geriet in Vollbrand, wobei zwei Bewohner und der 16-jährige Sohn des Angeklagten Rauchgasvergiftungen erlitten. Das Bonner Landgericht hat die Anklage zugelassen, und der Prozessbeginn ist für den 10. Februar des kommenden Jahres angesetzt. Insgesamt sind sieben Verhandlungstage geplant, und ein Urteil könnte am 7. März fallen. Wie bei allen Prozessen gilt vor dem Urteil die Unschuldsvermutung.

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