
Amphibienschutz durch 24 neue Zäune
Kaum ist der Frühling da, begeben sich auch wieder die Kröten und Frösche bei uns im Kreis Euskirchen auf Wanderschaft zu ihren Laichgewässern. Das ist allerdings ein gefährliches Unterfangen für die kleinen Tiere. Denn die Wanderwege werden oft von Straßen und Wegen gekreuzt, auf denen Autos unterwegs sind.
Veröffentlicht: Mittwoch, 03.04.2024 06:10
Tierschützer helfen den kleinen Wanderern deshalb schon seit einigen Jahren. Und sammeln auch in diesem Jahr wieder die Tiere entlang der grünen Amphibien-Zäune ein. Um den Ehrenamtlern ihre Arbeit zu erleichtern und die Tiere zu schützen, möchte die Untere Naturschutzbehörde an verschiedenen Straßen dauerhafte Amphibienzäune oder Tunnelsysteme bauen lassen. 24 Stellen betrifft das bei uns im Kreis. 70 Prozent der Kosten zahlt das Land. Die Kreisverwaltung möchte das Stück und Stück angehen. Los geht’s bei Blankenheim-Hüngersdorf. Bis die neuen Frosch-Leitplanken aber fertig sind, bittet die Naturschutzbehörde alle Autofahrer langsam zu fahren, um Tiere und Helfer zu schützen.