Anzeige
ADAC warnt vor Wildunfällen im Herbst
© Symbolbild: J. Priebe
Autobahnsperrung A1
Teilen:

ADAC warnt vor Wildunfällen im Herbst

Jetzt im Herbst passieren wieder mehr Wildunfälle. Darauf weist der ADAC hin. Besonders nach der Zeitumstellung Ende Oktober fällt der Berufsverkehr wieder in die Abenddämmerung. Dann und auch im Morgengrauen, passierten die meisten Unfälle laut ADAC.Im vergangenen Jahr wurden im Kreis Euskirchen 864 Wildunfälle von der Polizei registriert.

Veröffentlicht: Freitag, 07.10.2022 07:21

Anzeige

Taucht Wild am Straßenrand auf, sollten Autofahrer noch langsamer fahren, bestenfalls Schrittgeschwindigkeit. Befindet sich ein Tier bereits auf der Fahrbahn, empfiehlt der ADAC, das Fernlicht auszuschalten und zu versuchen, das Wild durch Hupen zu vertreiben. Denn mit den Scheinwerfern aufblenden, bewirkt eher das Gegenteil: Das grelle Licht verwirrt die Tiere und nimmt ihnen jede Orientierungsmöglichkeit, so dass sie verunsichert häufig einfach nur verharren und nicht weiterlaufen. Wenn ein Zusammenstoß unvermeidlich ist, rät der ADAC Nordrhein: Das Lenkrad gut festhalten und mit aller Macht die Bremse und Kupplung treten. Auf keinen Fall sollten Autofahrer unkontrolliert ausweichen, denn eine Kollision mit einem Baum oder dem Gegenverkehr kann tödlich enden.

Anzeige
Anzeige
Anzeige