
Das ist der höchste Wert der vergangenen zehn Jahre. Der Kreis Euskirchen liegt damit leicht über dem NRW-Schnitt. Auch in der Region ist die Quote, der Schulabgänger ohne Abschluss etwas niedriger, sagen die Landesstatistiker.
Zum Vergleich: 2015 lag der Anteil an Schülerinnen und Schüler, die von der Schule ohne Abschluss gehen, nur bei 1,2 Prozent. Als mögliche Ursache für den Anstieg nennt das Statistikamt den hohen Anteil ukrainischer Schülerinnen und Schüler ohne Abschluss.
Ein Schulabschluss ist der wichtigste Zugang zu Ausbildung, Studium und vielen Berufen. Wer keinen Abschluss hat, steht im Bewerbungsprozess oft vor deutlich größeren Hürden und ist seltener gefragt – gerade in einem Arbeitsmarkt, der immer stärker auf qualifizierte Kräfte setzt.