
600 Ersthelfer unterstützen den Rettungsdienst
Ein Jahr nach der Einführung der Corhelper-App zieht der Kreis Euskirchen Bilanz. Demnach haben 600 Ersthelferinnen und Ersthelfer in 164 Einsätzen die Rettungskräfte unterstützt und mehreren Menschen das Leben retten können. Landrat Ramers freut sich über die große Hilfsbereitschaft.
Veröffentlicht: Freitag, 18.02.2022 05:42
Laut ihm wäre es bereits ein Erfolg gewesen, wenn nur ein einziges Leben durch die App gerettet worden wäre. Dass es jetzt so viele geworden sind, beeindruckt ihn. Bei der Corhelper-App können sich Geschulte als Ersthelfer anmelden. Geht ein Notruf ein, der auf einen Herz-Kreislauf-Stillstand hinweist, alarmiert die Leitstelle den Ersthelfer automatisiert parallel zum Rettungsdienst. Die Corhelper-App sucht bei einer Alarmierung nach drei Ersthelfern in einem Radius von 100 Metern zum Notfallort. Hält sich kein Ersthelfer in dem Bereich auf, wird der Radius automatisch bis zu vier Kilometern erweitert. Entscheidend ist nämlich der Faktor Zeit bei einem Herzinfarkt. Da der Rettungsdienst im Durchschnitt acht bis zwölf Minuten bis zum Einsatzort braucht, kann die Unterstützung eines Ersthelfers lebensrettend sein.