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2023 hat es weniger Unfälle im Kreis Euskirchen gegeben
© Priebe | Archivbild
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2023 hat es weniger Unfälle im Kreis Euskirchen gegeben

Der Kreis Euskirchen stellt sich gegen den landesweiten Trend: Bei uns sind die Verkehrsunfälle 2023 zurückgegangen. Zwar nur leicht, aber immerhin.

Veröffentlicht: Dienstag, 19.03.2024 14:01

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Auch die Zahl der Verletzten ist etwas zurückgegangen, allerdings sind acht Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Ein Jahr zuvor waren es sieben Menschen.

Bei motorisierten Zweirädern stieg die Zahl der Unfälle, es gab 24 Verletzte mehr. Darunter fallen nicht nur die Fahrerinnen und Fahrer von Motorrädern, sondern auch von Mofas und anderen Kleinkrafträder. Auffällig bei den Motorradfahrern: Nur 18 Prozent der Verunglückten wohnten im Kreis Euskirchen. Die meisten sind also Motorrad-Touristen aus dem Ausland oder anderen Teilen Deutschlands, die in die Eifel kommen, um ihre Ausflüge zu machen.

Nach den Corona-Jahren sind die Unfälle mit verletzten Kindern im Kreis Euskirchen ebenfalls wieder angestiegen. Und es gab mehr schwerverletzte Kinder, hier stieg die Zahl im vergangenen Jahr um 9 auf 15 schwerverletzte Kinder. Sie waren als Beifahrer im Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs.

Auch Fußgänger wurden im vergangenen Jahr auf den Straßen im Kreis Euskirchen häufiger verletzt. Hier gab es 2023 insgesamt 23 Verletzte mehr.

Die Polizei im Kreis Euskirchen arbeitet daran, dass die Unfälle auf den Straßen weiter zurückgehen. Eine Konsequenz seien im Kreis Euskirchen mehr Geschwindigkeitskontrollen.

Aber auch Aufklärungsarbeit will die Polizei leisten, damit nicht zu schnell gefahren wird.

Zugenommen hat auch die Zahl der Wildunfälle in Eifel und Rheinland – um mehr als zehn Prozent. Im Schnitt gibt es 2,7 Wildunfälle am Tag. Hier hat die Polizei inzwischen zwei Warndisplays im Einsatz, die auf Wildwechsel hinweisen.

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