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132 Verfahren wegen möglicher Kindeswohlgefährdung
© Daniel Dähling
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132 Verfahren wegen möglicher Kindeswohlgefährdung

Das Kreis-Jugendamt hat in Zeiten des Corona-Lockdowns keine Zunahme von Kindeswohlgefährdungen festgestellt. Es wurden sogar weniger Fälle gemeldet – das führt der Kreis auf die Schließung der Schulen und Kitas zurück.

Denn oft sind es Lehrer und Erzieher, die beim Jugendamt im Kreis Euskirchen Alarm schlagen, wenn Kindern im Elternhaus Unheil droht. Mitarbeiter des Kreises überprüfen dann, ob Eltern ihre Kinder vernachlässigen oder Kinder sogar misshandelt werden. Im vergangenen Jahr hat das Jugendamt im Kreis Euskirchen 132 Verfahren wegen einer möglichen Kindeswohlgefährdung eingeleitet. In rund 50 Fällen mussten die Mitarbeiter einschreiten, in weiteren 40 Fällen wurde ein Hilfebedarf festgestellt.

Die Zahlen haben sich im Vergleich zu den Vorjahren kaum verändert. Anders ist die Tendenz in NRW: landesweit waren die Jugendämter 2019 fast 50.000 Mal im Einsatz. Das ist ein Anstieg von 14 Prozent.

Veröffentlicht: Freitag, 07.08.2020 07:46

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