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11 Corona-Verdachtsfälle im Kreis Euskirchen
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11 Corona-Verdachtsfälle im Kreis Euskirchen

Die Zahl der Coronavirus-Fälle in der Region steigt immer weiter. Fälle aus dem Kreis Euskirchen gibt es nachwievor nicht. Das hat uns ein Kreissprecher am Donnerstag auf Radio Euskirchen Nachfrage bestätigt. Derzeit gebe es elf Corona-Verdachtsfälle im Kreis Euskirchen. Erst Testergebnisse liegen vor, bestätigt ein Sprecher der Kreisverwaltung. Sie hat die Zahl der Verdachtsfälle von 17 auf elf reduzieren können.

Im benachbarten Kreis Düren bleibt seit Mittwoch eine Grundschule in Aldenhoven wegen des Coronavirus geschlossen. Eine Lehrerin aus der Städteregion Aachen ist mit Coronaviren infiziert. Auch ein junger Mann aus der Stadt Nideggen hat das Coronavirus. Er geht in Kall zur Berufsschule. Dort sei er aber schon knapp eine Woche vor seiner Infektion nicht mehr gewesen, sagt der Leiter des Kreisgesundheitsamtes im Kreis Euskirchen.

Die Kassenärztliche Vereinigung für den Kreis Euskirchen warnt weiter vor unnötiger Panikmache. Die Behörden tauschen sich regelmäßig aus, hieß es noch am Wochenende vom Vorsitzenden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 05.03.2020 08:06

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Neues in Arztpraxen

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Die Kassenärztliche Vereinigung für den Kreis Euskirchen meldet für diese Woche einige Veränderungen für die Arztpraxen - auch wenn es noch keine Fälle mit dem Coronavirus hier bei uns im Kreis gibt. Auf Patienten könnten durch die aktuelle Lage neue Regelungen zukommen. Zum Beispiel durch Änderungen der Sprechstundenordnung. Jede Praxis entscheidet dann selber, wie sie die Hinweise des Robert Koch-Instituts umsetzt.

Patienten sollen auf jeden Fall immer zuerst den Hausarzt anrufen, bevor sie zum Arzt gehen wollen. Krankmeldungen können Bekannte für die Patienten in den Praxen abholen kommen. In den Praxen selber müssen Patienten ab sofort möglichweise mehr Abstand zu anderen Patienten halten als sonst. Es kann Änderungen in Vorzimmern geben. Das sagte uns der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung für den Kreis Euskirchen, Franz-Josef Zumbé. Er sagt auch, jeder Patient werde natürlich ärztlich versorgt, es sei aber notwendig Vorsorgemaßnahme zu treffen. Die Patienten sollen unbedingt auf die Vorgaben der Mitarbeiter in Praxen hören und sich daran halten.

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