
Bei der App kann man sich ab 18 Jahren registrieren, wenn man entsprechende Vorkenntnisse hat. Und das hat jetzt der 1.000 Helfer gemacht. Der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes, Thomas Mann, nennt das einen „Meilenstein“. Denn bei einem Herzstillstand zählt jede Minute, um ein Überleben, aber auch Folgeschäden z.B. des Gehirns zu reduzieren.
Die Ersthelfer werden per App parallel zum Rettungsdienst alarmiert und überbrücken die Zeit mit erster Hilfe. Wenn mehrere Freiwillige in der Nähe sind, wird einer zum nächstgelegenen öffentlichen Defibrillator geschickt. Davon gibt es schon über 100 im Kreis und es sollen noch mehr werden.
Wer sich über das System der Corhelper informieren möchte, kann das zum Beispiel am 26. August tun, da gibt es ab 10 Uhr im Kreishaus den „Tag der Lebensretter“. Da sind auch alle Ersthelfer eingeladen.