Journalist - seit einer halben Ewigkeit mein Traumberuf. Den
Printbereich kannte ich schon, jetzt also Radio. In der Redaktion
fühlte ich mich von Anfang an wie ein vollwertiges Mitglied.
Ich durfte Aufnehmen, Schneiden, Texten und
bekam viele lehrreiche Informationen.
Doch ich merkte schnell, dass Zeitung und Radio weit auseinander
liegen. Während man im gedruckten Wort meist mit einem kleinen
Bild neben dem Text die Situation beschreiben kann, fehlt diese
Option beim Radio. "Kino im
Kopf" war dabei immer das große Stichwort.
Ich musste lernen so zu schreiben und zu sprechen, dass bei meinen
Zuhörern eine Art Kinofilm entsteht, der mit einem roten Faden
abläuft. Außerdem muss alles viel kürzer sein und
das ein oder andere Mal gab es harte Kämpfe um jedes einzelne
Wort.
Ich habe aber auch gelernt, dass Journalismus kein
"nine-to-five"-Job ist. Mal kommt man um
sieben Uhr in der Früh, mal um elf Uhr kurz vor Mittag und mal
ist man erst gegen 22 Uhr zuhause und fällt erschöpft ins
Bett. Die kleine Redaktion um Chefredakteur Norbert Jeub leistet
tolle Arbeit und mir hat das abwechslungsreiche Praktikum sehr
gefallen, indem ich eine ganze Menge für meine weitere Zukunft
lernen konnte! Vielen Dank an die Redaktion und eine große
Empfehlung an alle potentiellen Praktikanten.