So kommt ihr lieben Leut ...
Im Internet finden sich viele Ausflugsziele für Mittelalterfreunde
externe Links
| Homepage mittelalter-abc.de | |
| Homepage Kaltenberger Ritterturnier | |
| Homepage Mittelalterliches Phantasie Specatculum | |
| Homepage Mittelalterliche Geschichte | |
| Homepage kleio.org | |
| Homepage Spielleut.de |
Als Burgherr verkleidet ließe sich auch dem Kaltenberger
Ritterturnier (www.ritterturnier.de) im Juli (11.7., 17.7., 18.7.
und 25.7.) ein Besuch abstatten. 1973 begeisterte ein Turnier im
englischen Canterbury Luitpold Prinz von Bayern so sehr, dass er
fortan sein eigenes veranstalten wollte. Seither duellieren sich
auf dem größten Ritterturnier der Welt die Knappen zu
Pferd mit Schwertern und Lanzen. Ein weiterer Programmpunkt
wäre auch das Mittelalterliche Phantasie Spectaculum
(www.spectaculum.de), das 2010 an 22 Wochenenden in ganz
Deutschland auf Tour ist.
Das Netz bietet aber auch demjenigen Raum, der sich erst noch in
das Thema Mittelalter einlesen möchte. Einen
wissenschaftlich fundierten historischen Überblick bietet
www.mittelalterliche-geschichte.de, ein Projekt der
Universität Augsburg. Die digitale Studieneinführung
möchte "den ersten Kontakt zur 'Mittelalterlichen
Geschichtswissenschaft' erleichtern". Das
Vorlesungsverzeichnis beinhaltet verschiedene
Untersuchungsgegenstände der Mittelalterforschung, darunter
die Papst- und Kirchengeschichte oder die Kulturgeschichte, die
jeweils von Experten in einem kurzen Film erläutert wird.
Diese Einführung ist durch umfangreich bibliografierte
Fachliteratur und einen virtuellen Handschriftenlesesaal
ergänzt.
Wer gerne liest, ist auch auf www.kleio.org richtig, der Homepage
von Maike Vogt-Lüerssen. Die deutsche Historikerin und
Autorin widmet sich ebenfalls der mittelalterlichen Geschichte
und stellt auf der Seite ihre Recherchen und Erkenntnisse zum
Nachlesen zur Verfügung, darunter auch die umfangreiche
Rubrik "Alltagsgeschichte des Mittelalters". In
verschiedenen Kapiteln ist Wissenswertes und Skurriles über
"Die Erziehung zum Ritter" oder "Die Angst der
Geistlichen vor ihrem eigenen Geschlecht" zu lesen.
Die Menschen waren im Mittelalter spiel- und
experimentierfreudig. So entstanden etwa im neunten Jahrhundert
der Minnegesang und der gregorianische Choral. Auf
www.spielleut.de findet man zahlreiche Noten und Texte
mittelalterlicher Musik - die Auswahl beschränkt sich
"auf wichtige Stücke, die sich als 'Hits' in
der Szene etabliert haben". Dank vieler Hörbeispiele
bekommt der User auch einen Eindruck, wie es auf Märkten,
Festen und in Kirchen des Mittelalters geklungen haben
mag.






















