Donnerstag, 23.11.2017
19:41 Uhr


Games

Darum wurde Visceral Games wirklich dicht gemacht

Nachdem Electronic Arts den beliebten Entwickler Visceral aufgab, ist die Aufregung unter den Fans weiterhin groß: Das Studio hinter Hits wie "Dead Space" und "Simpsons" hatte bis zuletzt an einem Singleplayer-Adventure im "Star Wars"-Universum gearbeitet. Beteiligt war unter anderem die ehemalige "Uncharted"- und "Legacy of Kain"-Autorin Amy Hennig. Gerüchten zufolge wurde das Studio abgewickelt, weil Inhaber Electronic Arts klassische Einzelspieler-Titel als zunehmend unwirtschaftlich empfinde. Jetzt hat eine Reportage des Online-Magazins Kotacu.com weitere Hintergründe der Studio-Schließung aufgedeckt: Offenbar war die in San Francisco angesiedelte Visceral-Mannschaft zu klein, um die nötige Produktqualität liefern zu können - eine Vergrößerung des Studios sei wegen des teuren Standortes jedoch nicht infrage gekommen. Darum sollte das neu gegründete "Studio Motive" unter Leitung der ehemaligen "Assassin's Creed"-Producerin Jade Raymond in die Bresche springen und dabei helfen, den Titel doch noch zu stemmen. Der Rettungsplan scheiterte aber, als EA kurzfristig entschied, die Kapazitäten von "Motive" stattdessen für den Kampagnen-Modus in "Star Wars Battlefront 2" einzusetzen.

Resultat der Entscheidung: Viscerals mit dem Arbeitstitel "Ragtag" benanntes "Star Wars"-Projekt konnte ohne die zusätzlichen Ressourcen nicht fertiggestellt werden - und das Studio wurde ebenso wie sein Spiel kurzerhand eingestampft.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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