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Band Hero

Das Ende des Scheiterns

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Waren "Guitar Hero" und "Rock Band" zu stark, war man selbst wohl zu schwach. Für all jene Unrockbaren also, die mit Motörhead, Metallica, Muse und Co. nichts anfangen können, gibt's nun "Band Hero". Einsteigerfreundlich, seicht, familienfreundlich - und poppig. 65 Tracks lassen sich auf dem erprobten Plastikinstrumentarium nachspielen - von "YMCA" der Village People über Nelly Furtados "Turn Off The Light" bis hin zu drei Hits von Taylor Swift. Das ist - selbst wenn man die Geschmacksfrage einmal außen vor lässt - hochgradig albern, weil nicht selten Tonfolgen eines Synthesizers auf der Gitarre nachgespielt werden ...

Menüführung, Spielprinzip, Aufmachung - das alles wirkt eins zu eins aus "Guitar Hero 5" übernommen. Sogar das virtuelle Tonstudio "GH Tunes" und der Star-Editor finden sich wieder. Den Anspruch schraubte ActivisionBlizzard jedoch deutlich herunter. "Band Hero" soll in erster Linie die Zielgruppe der Gelegenheitszocker ansprechen, weshalb selbst musische Legastheniker auf normalem Schwierigkeitsgrad kaum Probleme haben dürften, die auf einem Fließband angezeigten Noten und Akkorde richtig nachzuspielen.

Wie schon bei "Guitar Hero 5" darf die Zusammensetzung der eigenen Band frei gewählt werden. Drei Gitarristen, ein Schlagzeuger? Drei Schlagzeuger, ein Bassist? Alles kein Problem. Sogar vier Sänger sind diesmal dank speziellem Karaoke-Modus möglich. Weitere Zugeständnisse ans Partyvolk: Man darf jederzeit bei den Jam-Sessions ein- oder aussteigen, den Schwierigkeitsgrad ändern oder das Ausscheiden einfach gleich ganz ausschalten und sich off- wie online Band-Battles und Multiplayer-Duelle liefern.

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Die fehlende Herausforderung ist neben der soften Songauswahl dann auch das einzige Alleinstellungsmerkmal dieses Titels, der wie ein "Guitar Hero 5 Light" wirkt und obendrein mit einem unrühmlichen Karriere-Modus aufwartet, in dem neue Lieder freigeschalten werden können. Echte Neuerungen sucht man - vom leicht verbesserten Instrumentenset einmal abgesehen - jedoch vergebens.

Immerhin: Das virtuelle Pendant von Taylor Swift macht eine gute Figur - wie auch die restliche audiovisuelle Präsentation. Und wer genau hinschaut, findet doch noch den einen oder anderen Rocküberlebenden von 3 Doors Down, Evanescence oder Papa Roach.

Bernd Fetsch
Band Hero
Erhältlich ab06.11.2009
HerstellerActivision Blizzard
VertriebActivision Blizzard
GenreSonstiges / Besonderes
Multiplayer2-4
 Schwierigkeit Für Einsteiger
Altero.A
Preisac. 70 Euro
Bewertung
GrafikSound Steuerung SpielspaßGesamt
gutsehr gutsehr gutgutgut

Erhältlich für:
PlayStation2, PlayStation3, Wii, Xbox 360

Quelle: "teleschau - der mediendienst"
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