Montag, 25.06.2018
14:05 Uhr


Kino

Furusato - Wunde HeimatAlltag nach der Katastrophe

Sieben Jahre sind vergangen: Am 11. März 2011 erlangte der Name Fukushima traurige Berühmtheit: Eine Reaktorkatastrophe zeichnet seither Land und Leute. Die Dokumentation "Furusato - Wunde Heimat" zeigt auf beeindruckende Weise, wie Japan, eine der bedeutendsten Industrienationen der Welt, mit der Katastrophe umgeht.

Regisseur Thorsten Trimpop und sein Team haben sich auf den Weg nach Fukushima gemacht, um sieben Jahre nach der Reaktorkatastrophe einigen dringenden Fragen auf den Grund zu gehen: Warum sind die Menschen in die verstrahlte Gegend zurückgekehrt oder dort geblieben? Warum liefern sie sich dieser tödlichen Gefahr aus? Der Film begleitet die Menschen, die teils freiwillig, teils gezwungenermaßen in Fukushima leben und ihrem Alltag nachgehen.

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Beim Internationalen Dokumentarfilmfestival DOK in Leipzig wurde "Furusato" als bester deutscher Dokumentarfilm ausgezeichnet; die Jury begründet ihre Entscheidung damit, dass Trimpop die Thematik "auf unbequeme, verstörende und hochkomplexe Weise" zu einem "eindrücklichen dokumentarischen Filmkunstwerk verdichtet" habe.

Jasmin Herzog

Kinofilm
Filmbewertungkeine Wertung
FilmnameFurusato - Wunde Heimat
OriginaltitelFurusato
Starttermin08.03.2018
RegisseurThorsten Trimpop
GenreDokumentarfilm
Entstehungszeitraum2016
LandD
Freigabealter12
VerleihimFilm
Laufzeit94 Min.
Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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