Donnerstag, 16.08.2018
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Kino / News

Oscar-Hoffnungen für Deutschland zerstört?

Überraschung bei den Nominierungen für die Oscars: Deutschland darf sich zweifach Hoffnungen auf den Goldjungen machen - allerdings durch andere Filme als erwartet. Das NSU-Drama "Aus dem Nichts" von Regisseur Fatih Akin galt nach zahlreichen Preisen im Vorfeld als großer Favorit für eine Nominierung in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film. Doch es kam anders, als von vielen Beobachtern vermutet. Der unter anderem mit einem Golden Globe prämierte Film landete nicht unter den fünf Nominierten. Noch im Rennen sind hingegen Chile ("A Fantastic Woman"), Libanon ("The Insult"), Russland ("Loveless"), Ungarn ("On Body and Soul") und Schweden ("The Square").

Trotzdem könnte es bei der Verleihung am 4. März auch Deutsche unter den Gewinnern gegeben. In der Kategorie Bester Kurzfilm wurde die Regisseurin Katja Benrath mit ihrem Film "Watu Wote - All of us" nominiert. Die deutschen Regisseure Jakob Schuh und Jan Lachauer dürfen sich mit ihrem Film "Revolting Rhymes" in der Kategorie Bester Animierter Kurzfilm Hoffnungen auf eine Auszeichnung machen.

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Weitere Nominierungen gingen unter anderem an Meryl Streep, Gary Oldman und Denzel Washington. Deutschland konnte zum letzten Mal 2007 mit Florian Henckel von Donnersmarcks Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" einen Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film gewinnen.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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