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Kritik wegen abgelassenem Kerosin

Drei Flugzeuge haben 2017 über NRW Kerosin abgelassen - eins davon über Nörvenich. Das hat das NRW-Verkehrsministerium mitgeteilt. Es habe sich um absolute Notfälle gehandelt.


Wenn ein Flugzeug für eine Landung zu schwer ist, dann muss es Kerosin ablassen. Das nennt sich Fuel dumping.

Im Fall von Nörvenich habe sich die Maschine um etwa eine Tonne Kerosin erleichtert, sagt das Verkehrsministerium. Dafür gibt es Vorschriften und Vorrichtungen.

Die Flugzeuge lassen den Treibstoff in mehreren Kilometern Höhe über feine Düsen ab. So soll er sich verflüchtigen und nicht am Boden ankommen.

Kritiker stellen das allerdings in Frage und fordern genauere Untersuchungen. Neben dem Nörvenicher Fall, hat es 2017 auch noch zwei in Düsseldorf und Duisburg gegeben. Insgesamt waren es damit genauso viele wie 2016.


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