Samstag, 18.08.2018
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Kreis-SPD kritisiert Pläne zur verbindlichen Schulempfehlung

Die SPD im Kreis Euskirchen kritisiert Pläne der NRW-Landesregierung zu verbindlichen Schulempfehlungen. NRW-Schulministerin Gebauer (Foto) denkt darüber nach, dass beim Wechsel von Viertklässlern auf eine weiterführende Schule nicht mehr der Elternwille entscheidend sein soll.


Maßgeblich soll stattdessen die Empfehlung der Grundschule sein. Der Vorsitzende der Kreis SPD, Ramers, kritisiert, dass das Eltern und Schüler bevormunde.

Eine Beratung der Grundschullehrer zum Schulwechsel sei natürlich sinnvoll, die Entscheidung dürften die Lehrer aber nicht ohne die Kinder und Eltern treffen. Auch die Erziehungsgewerkschaft GEW kritisiert die Überlegung in Düsseldorf. Bei vielen Kindern sei es einfach zu früh mit unter 10 Jahren über den weiteren Bildungsweg zu entscheiden.

Der SPD-Vorsitzende Ramers fordert die Landesregierung auf, stattdessen mehr Grundschullehrer einzustellen. Er gibt aber auch zu, dass unter den 22.000 Schülern im Kreis Euskirchen einzelne dabei sind, die die Eltern auf die falsche Schule geschickt hätten.


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