Sonntag, 19.11.2017
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London, Nizza, Cancun, Bad Münstereifel: Taxifahrer um 18.000 Euro geprellt

Ein Taxifahrer aus Wien hat in der vergangenen Nacht auf der Euskirchener Polizeiwache den wohl ungewöhnlichsten Betrug des Jahres angezeigt. Der 47-jährige hat nach eigenen Angaben einen Gast um die halbe Welt gefahren - auf den Fahrkosten in Höhe von 18.000 Euro ist er aber sitzengeblieben


Die Geschichte beginnt Anfang Oktober in Monte Carlo. Dort holt der Taxifahrer einen ihm aus der Vergangenheit bekannten Mann ab. Er fährt ihn wunschgemäß zuerst nach Nizza. Von dort geht es weiter nach Brüssel und anschließend nach London. Über die Slowakei schließlich fährt man nach Bad Münstereifel.

Dort verbringen die beiden zwei Tage in einem Hotel, bevor es wieder nach London geht. Dort behauptet der Fahrgast, dass sich das Geld für die Fahrtkosten auf einer Bank in Mexiko befinde. Die beiden vereinbaren deshalb, gemeinsam nach Cancun zu fliegen. Von einem Hotel in Mexiko soll sich der Fahrgast dann aus dem Staub gemacht haben. Über Toronto, Island und London ist der Taxifahrer dann nach Euskirchen gelangt, um den Fall anzuzeigen.


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